21.06.2011
FLUG REVUE

Paris Air Show: Norwegen will vier F-35 für die Ausbildung bestellen

Wie üblich stellten das JSF-Programmbüro und Hersteller Lockheed Martin auf der Messe die Fortschritte im F-35-Programm heraus. Wichtige Neuigkeit: Das norwegische Parlament hat den Kauf von vier Maschinen gebilligt.

Generalmajor C. D. Moore, der stellvertretende Programmoffizier, zeigte sich in Le Bourget sehr zufrieden über die steil ansteigenden Flugstundenzahlen im Testprogramm. Allein bei den Senkrechtlandungen der F-35 sprang man von zehn auf 110. In fast allen Bereichen sei man derzeit dem (neu ausgearbeiteten) Plan voraus, so Moore – der dies allerdings eher als Polster für eventuelle Schwierigkeiten werten wollte.

Positive Nachrichten für die F-35 kamen auch aus Norwegen, das bis zu 56 Maschinen kaufen will. Die ersten vier kosten 4,8 Mrd. Kronen und sollen ab 2016 für die Ausbildung in den USA genutzt werden. Die vorläufige Einsatzbereitschaft will man dann 2019 erreichen.

Konteradmiral Arne Roksund zeigte sich in Le Bourget erleichtert, dass es nach den jüngsten Programmänderungen nun „mehr Vertrauen in die Programmumsetzung“ gebe. Er stellt aber auch klar, dass Norwegen darauf dringen werde, seine Flugzeuge zum gleichen Preis wie die USA und mit den gleichen Leistungen (einschließlich vollen Stealth-Eigenschaften) zu erhalten. Zudem sei es für die Industrie des Landes extrem wichtig, die in Entwicklung befindliche Joint Strike Missile über das JSF-Programm international zu platzieren.



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