28.09.2013
FLUG REVUE

Pentagon bestellt 71 weitere F-35 Lightning II

Am Freitag gab das US-Verteidigungsministerium den Vertragsabschluss mit Lockheed Martin für die Vorserienlose 6 und 7 des Joint Strike Fighter bekannt.

F-35B Wasp Start

Zum Testprogramm der F-35B gehörte im August 2013 auch eine weitere Versuchsserie auf der USS "Wasp" (Foto: Lockheed Martin).  

 

Nach Angaben des JSF-Programmbüros im Pentagon sind die Stückpreise gegenüber dem Vorserienlos 5 um 2,5 beziehungsweise 6 Prozent gesunken (Berechnung allerdings anscheinend ohne Triebwerkspreise).

Außerdem wurden einige Vertragsdetails zugunsten des Kunden geändert. So muss Lockheed Martin nun sämtliche Kostenüberschreitungen über den Zielpreis hinaus selbst tragen. Bei Einsparungen profitiert das Unternehmen zu 20 Prozent. Für bereits bekannte Änderungen, die sich aus dem Flugtestprogramm ergeben, teilen sich Hersteller und Regierung künftig die Kosten.

Mit der Vertragsunterzeichnung wurden weitere Gelder freigegeben. Im Falle des LRIP 6 (Low Rate Initial Production) sind dies 742,66 Millionen Dollar, so das sich laut JSF-Programmbüro ein Gesamtpreis von 4,4 Milliarden Dollar für 36 Flugzeuge ergibt (ohne Triebwerke!). LRIP 6 umfasst 23 F-35A, 6 F-35B und 7 F-35C. Erstmals sind Flugezuge für Australien (zwei F-35A) und Italien (drei F-35A) enthalten.

Bei LRIP 7 mussten noch 3,405 Milliarden Dollar freigegeben werden, so dass der Preis für 35 Flugzeuge nun bei 4,1 Milliarden liegt. Wohlgemerkt ohne Triebwerke kostet eine F-35A somit 98 Millionen Dollar, eine F-35B wird mit 104 Mio. Dollar geführt und eine F-35C mit 116 Mio. Dollar.

LRIP 7 umfasst 19 F-35A, 6 F-35B und 4 F-35C für die US-Streitkräfte. Dazu kommen zwei F-35A für Norwegen, drei F-35A für Italien und eine F-35B für Großbritannien.



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