31.05.2012
FLUG REVUE

Saab stellt 340 Maritime Security Aircraft vor

Mit der MSA-Version des Regionalverkehrsflugzeugs will der schwedische Hersteller von einem aus seiner Sicht wachsenden Markt profitieren.

Saab 340 MSA

Saab will sich mit der 340 MSA einen Anteil am Markt für Seeüberwachungsflugzeuge sichern (Foto: K. Schwarz)  

 

Wie Joakim Mevius heute in Linköping vor Journalisten erläuterte sieht Saab vor allem in der Größenklasse der 340 in denn nächsten Jahren eine stärkere Nachfrage. Deshalb wurde ein Vorführflugzeug gebaut, das gerade die Lackierhalle verlassen hat und in Kürze zum Erstflug starten soll. Ziel ist ein Auftritt auf der Luftfahrtschau in Farnborough im Juli.

Die Saab 340 MSA wird unter dem Vorderrumpf mit einem Telephonics-Rundsichtradar und im Heck mit einem Optiksystem (TV und Infrarot) ausgestattet. Beide Sensoren werden von einem einzigen Operator in der Kabine bedient. Dies trägt zu geringen Kosten über die Lebensdauer bei, die laut Saab immer wichtiger werden.

Mit dem neuen Muster, das aus gebrauchten und aufgearbeiteten Regionalflugzeugen entsteht, sprechen die Schweden vor allem Küstenwachen und Zollbehörden an. Die Basisausstattung soll für unter 20 Millionen Dollar erhältlich sein.

Als Reichweite nennt Saab 1325 NM (1700 mit Zusatztanks). Die Patrouillenzeit 200 NM von der Küste entfernt soll 3.3 Stunden betragen, die maximale Flugzeit 6.5 bis 8.5 Stunden.



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