16.01.2009
FLUG REVUE

Schweiz FighterwettbewerbWettbewerb: Schweiz will 22 neue Kampfflugzeuge

Wie geplant hat die Schweizer armasuisse die Herstellerfirmen Dassault (Rafale), EADS (Eurofihgter) und Saab (Gripen) zu einer zweiten Angebotsrunde für einen neuen Fighter eingeladen. <br />

In der abgeänderten Offertanfrage werden Angebote für 22 Flugzeug gefordert. Zusätzlich gibt armasuisse das Budget von CHF 2,2 Mrd vor und frägt an, wie viele Flugzeuge für diesen Betrag geliefert werden können.

In die aufdatierte Offertanfrage sind die aus der Flug- und Bodenerprobung sowie aus der Auswertung der ersten Offerte gesammelten Erkenntnisse und Daten eingeflossen. Dazu gehören Funktionen und Leistungen, die den militärischen Anforderungen nicht gerecht werden. armasuisse will den Herstellern die Möglichkeit geben, diesbezüglich Verbesserungen vorzuschlagen. Auch auf weiteren Gebieten werden Verbesserungen angestrebt.

Eine Priorisierung bei der militärischen Kooperation soll dazu beitragen, den Spitzenbedarf an Piloten bei der Einführung der neuen Flugzeuge zu decken. Ferner wird angefragt, mit einer TTE Staffel während der Monate Juni, Juli und August ab einer Basis im Herstellerland zu trainieren.

Auch für die Minimierung der Betriebskosten und die Sicherstellung der Kompetenzen der Schweizer Industrie bei den Luftfahrttechnologien werden neue Wege geprüft. Eine strategische Kooperation zwischen den Flugzeugfirmen, armasuisse und der Schweizer Luftfahrtindustrie soll dazu beitragen, dass sich die Schweiz an Weiterentwicklungen des TTE beteiligen kann. Weiter werden im Unterhaltsbereich Wege gesucht um Kosten zu senken.




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