07.09.2016
FLUG REVUE

Luftwaffe in ÄmariErster Alarmstart für Eurofighter

Bereits am ersten Tag des Einsatzes im Baltikum mussten die Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 ein russisches Flugzeug überprüfen.

Luftwaffe Tu-134 Ämari September 2016

Gleich am ersten Tag beim aktuellen Einsatz für das Baltic Air Policing mussten die Eurofighter der Luftwaffe eine russische T-134 kontrollieren (Foto: Luftwaffe/VAPB).  

 

Unmittelbar nach der offiziellen Übernahme der Verantwortung von der britischen Royal Air Force wurde die deutsche Alarmrotte kurz nach Mittag durch den zuständigen NATO-Gefechtstand im niederrheinischen Uedem (Combined Air Operations Centre Uedem) mit der Identifizierung eines russischen Luftfahrzeuges beauftragt.

Diese Identifizierung war laut Luftwaffe erforderlich, da sich russische Luftfahrzeuge meistens ohne aktives Transpondersignal im internationalen Luftraum bewegen. Kurze Zeit nach dem Start in Ämari konnten die deutschen Eurofighter-Piloten die russische Tupolew Tu-134 identifizieren und es auf seinem Weg durch den internationalen Luftraum begleiten.

Ihnen entgegen flogen zwei weitere unbekannte Flugzeuge, die im Rahmen eines Folgeauftrages des NATO-Gefechtstandes in Uedem ebenfalls identifiziert werden sollten. Hierbei handelte es sich offensichtlich um zwei russische Jagdflugzeuge vom Typ Su-27, die der Tupolew aus Kaliningrad entgegengeflogen waren.

Die nunmehr drei russischen Maschinen wurden weiter begleitet, bis die Fortsetzung des Auftrages an die Kräfte der schwedischen Alarmrotte übergeben werden konnte. Die beiden deutschen Eurofighter kehrten zu ihrem Einsatzflugplatz Ämari zurück.

Die deutschen Eurofighter in Ämari gewährleisten derzeit gemeinsam mit französischen Mirage 2000 die Sicherheit und Integrität des NATO-Luftraumes über den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen.



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