28.06.2014
FLUG REVUE

Verteidigungsministerium erteilt AuftragKonsortium um KPMG überprüft Rüstungsprojekte

Die von Verteidigungsministerin von der Leyen im Februar angewiesene „Überprüfung von zentralen Rüstungsprojekten durch externe Berater“ soll 1,149 Millionen Euro kosten.

A400M ILA 2014

Der Militärtransporter A400M gehört zu den Programmen, die für das Verteidigungsministerium von KPMG durchleuchtet werden (Foto: Messe Berlin).  

 

Die Vergabe der externen Beratungsleistung konnte am 27. Juni nach einer öffentlichen Ausschreibung abgeschlossen werden. Ausgewählt wurde ein Konsortium aus KPMG, P3 Ingenieurgesellschaft und Taylor Wessing.

Laut Verteidigungsministerium bündelt das Konsortium „ die Expertise in den Bereichen wirtschaftlicher, technischer und rechtlicher Beratung“. Innerhalb der kommenden drei Monate wird ein über dreißigköpfiges Beratungsteam zunächst eine gründliche Bestandsaufnahme und Untersuchung der wesentlichen Projektrisiken der nachfolgenden neun Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von über 50 Mrd. Euro durchführen:
- Eurofighter
- Transportflugzeug A400M
- Nachfolge Eurohawk (SLWÜA)
- Hubschrauber Tiger
- NATO Helicopter 90 (NH90) einschließlich „Global Deal“
- Taktisches Luftverteidigungssystem (Nachfolge MEADS)
- Schützenpanzer Puma
- Fregatte Klasse 125
- Streitkräftegemeinsame Funkausstattung (SVFuA)

Aus den Ergebnissen der Analysearbeit sollen die Berater laut Ministerium „Empfehlungen für die einzelnen Rüstungsprojekte sowie das Management von Rüstungsprojekten generell ableiten und Impulse für die organisatorische Weiterentwicklung im Rüstungsmanagement setzen. Die Beratungsergebnisse werden als Entscheidungsgrundlage für die jeweiligen Rüstungsprojekte, das Projektmanagement und Maßnahmen zur Organisationsentwicklung dienen.

Über die Ergebnisse des Konsortiums will das Bundesministerium der Verteidigung die zuständigen Ausschüsse des Deutschen Bundestages gemeinsam mit einer ersten Bewertung des BMVg Ende Oktober unterrichten.



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