14.12.2015
FLUG REVUE

Wegen Verzögerungen bei A400MLTG 63 fliegt noch bis 2021 mit Transall

Nun ist es offiziell: Die Nutzungszeit der C-160 Transall beim Lufttransportgeschwader 63 wird um drei Jahre bis 2021 verlängert.

Transall mit Flares

Mit den Transall in der ESS-Ausführung mit Selbstschutsystem wird das Lufttransportgeschwader 63 in Hohn noch bis 2021 im Einsatz sein (Foto: LTG 63).  

 

Geplant war, den A400M in den Jahren 2016 bis 2018 komplett auch für den taktischen Lufttransport zu befähigen. Analog dazu sollten die C-160 Transall nur bis zum Ende 2018 genutzt werden. Jedoch verzögert sich die volle Einsatzbereitschaft des Airbus A400M im taktischen Lufttransport in Krisen- und Einsatzgebiete. Um diese Fähigkeit weiterhin zu erhalten, ist der Einsatz von geschützten Transall in der ESS-Version erforderlich.

Die neuen Planungen sehen nun so aus, dass das Lufttransportgeschwader 61 in Penzing zum Ende des Jahres 2017 aufgelöst wird. Schon ab nächstem Jahr werden dort weniger Transall-Flugstunden produziert.

Ab 2018 starten die Transall dann nur noch vom Standort Hohn aus. Die Hälfte der 20 Transportflugzeuge des LTG 63 sind mit Selbstschutzanlagen gegen Boden-Luft-Raketen ausgerüstet. Somit ist Hohn der einzige Standort in Deutschland, von dem aus zwischen 2018 und 2021 Einsätze in Krisengebiete geflogen werden können.

Laut Kommodore Oberst Hartmut Zitzewitz wird im Januar 2019 begonnen, Personal abzubauen. In das letzte Nutzungsjahr werde der Verband mit insgesamt 680 militärischen und zivilen Beschäftigten starten. Derzeit sind noch 1000 Soldaten und 200 zivile Mitarbeiter auf dem Fliegerhorst tätig. Der Schließungszeitpunkt für den Standort Hohn wird Mitte 2022 liegen, nachdem der Flugbetrieb Ende 2021 eingestellt werden soll.



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