02.02.2016
FLUG REVUE

Deutsch-französische VereinbarungA400M-Ausbildung nach EASA-Standard

Die technisch-logistische Ausbildung für den Airbus A400M wird künftig nach den Standards EASA und EMAR durchgeführt. Eine entsprechende deutsch-französische Vereinbarung wurde in Wunstorf unterzeichnet.

A400M Rameau und Rieks Cockpit

Général de Division Aérienne Hervé Rameau (l.) von der Armée de l´Air und Generalmajor Ansgar Rieks vom Luftfahrtamt der Bundeswehr unterzeichneten in Wunstorf die Vereinbarung für die A400M-Ausbildung (Foto: Luftwaffe/Carsten König).  

 

Der Vertrag stellt die angestrebte multinationale Interoperabilität sicher. Nach einer erfolgreichen Auditierung durch das Luftfahrtbundesamt ist der abgesetzte Bereich Wunstorf des Technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe Faßberg seit Juli 2015 als EASA Part-147 Maintenance (Instandhaltung) Training Organisation (MTO) anerkannt und zertifiziert.

Zukünftig wird die technisch-logistische Waffensystemausbildung aller deutschen und französischen A400M Luftfahrzeugtechniker in Wunstorf durchgeführt. Der Unterricht efolgt gemeinsam, und zwar in englischer Sprache. Durch diese Zusammenarbeit ergeben sich laut Luftwaffe „beachtliche Synergieeffekte“.

„Der heutige Tag ist ein Meilenstein in der deutsch-französischen Zusammenarbeit und bietet mannigfaltige Möglichkeiten, die Ausbildung für den Militärtransporter Airbus A400M zu optimieren und Ressourcen zu bündeln.“ sagte der Direktor der Flugsicherheit (DSAE) für staatliche Luftfahrzeuge der französischen Streitkräfte, Général de Division Aérienne (Generalmajor) Hervé Rameau. „Die heutige Unterzeichnung der Anerkennungsurkunde für die A400M-Ausbildung ist ein großartiger Erfolg, dem eine Menge Arbeit und ein erhebliches Engagement seitens aller Beteiligten vorangegangen ist.“



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