22.06.2011
FLUG REVUE

Paris Air Show: Rückläufiger Auftragseingang bei Diehl Defence

Diehl Defence hat ein exzellentes Geschäftsjahr 2010 hinter sich, doch der Ausblick ist eingetrübt.

Wie Geschäftsführer Claus Günther in Le Bourget erläuterte machen ihm die Sparmaßnahmen im deutschen Verteidigungshaushalt Sorgen, insbesondere die sehr geringen Investitionen in Forschung und Entwicklung. Langfristig brauchen aber verkleinerte Streitkräfte moderne Ausrüstung, wenn sie wirksam bleiben wollen, so Günther.

Bis die Aufträge auf dem Heimatmarkt hoffentlich wieder anziehen muss sich Diehl Defence verstärkt um den Export kümmern. „Wenn sie uns keine großen Aufträge geben, sollten sie uns zumindest voll bei den Exportbemühungen unterstützen“, so der Appell von Günther an die Bundesregierung.

Eines der Spitzenprodukte von Diehl Defence auf dem Weltmarkt ist die Luft-Luft-Lenkwaffe IRIS-T, die bisher von zehn Kunden bestellt wurden. Weitere Absatzchancen sieht das Unternehmen in der Golfregion und in Asien. In Indien gehört IRIS-T zum Eurofighter-Angebot im MMRCA-Wettbewerb. Zudem wird die Anti-Schiffs-Lenkwaffe RBS 15 offeriert.

Erstmals in Paris gezeigt wurde die Luft-Boden-Gleitbombe Pilum, die auf der HOSBO basiert, aber in Ergänzung zum GPS/INS-Steuersystem mit einem Zweiband-Sensor zum exakten Endanflug bestückt ist. Dieser basiert auf der Technologie des Spice-Suchkopfs von Rafael.




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