15.09.2009
FLUG REVUE

Radarmodule von EADS reif für Integration in MEADS

Die Sende-/Empfangsmodule von EADS Defence & Security (DS) für das multifunktionale Feuerleitradar des deutsch-amerikanisch-italienischen Luftverteidigungssystems MEADS haben sämtliche Abnahmetests bestanden.

MEADS TR-Modul

T/R-Module des EADS-Werks in Ulm werden in das Radar des Luftabwehrsystems MEADS eingebaut (Foto: EADS)  

 

Damit ist laut Hersteller der Weg frei für ihre Integration in den ersten von insgesamt drei Prototypen. Die so genannten T/R-Module bilden das Herzstück der Radarantenne und wurden von Defence Electronics (DE) in Ulm für den ersten Prototypen im Umfang von über 10000 Stück ausgeliefert.

Die T/R-Module von DE sind europaweit die einzigen, die – wie auch die Reinraumfertigungslinie „Microwave Factory“ – nach den Standards der International Electrotechnical Commission (IEC) zertifiziert sind. „Dank vereinter Anstrengungen innerhalb von EADS Defence & Security haben wir einen so hohen technischen Reifegrad erreicht, dass wir die MEADS-Staaten in kurzer Zeit mit Zehntausenden von qualifizierten T/R-Modulen beliefern können,“ erklärte Bernd Wenzler, CEO von Defence Electronics.

Die T/R-Module sind die Schlüsselkomponenten der neuen AESA-basierten Radare (elektronische Strahlschwenkung) und machen das multifunktionale MEADS-Feuerleitradar zum weltweit leistungsfähigsten Radarsystem seiner Art. Sie sind bei Defence Electronics in der Produktfamilie SMTR (Standardised Transmit/Receive Modules) zusammengefasst.

Die Module und Technologien werden – mit geringfügigen Anpassungen – für zahlreiche unterschiedliche Programme verwendet, so etwa für das TerraSAR-Weltraumradar, das Boden-überwachungsradar BÜR der Bundeswehr oder auch das Eurofighter-Radar E-Captor.



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