31.03.2015
FLUG REVUE

Eurofighter Ausbildung bleibt in DeutschlandWittmund wird wieder Geschwader

Die Luftwaffe wird nun doch nicht 24 Eurofighter nach Holloman in New Mexico verlegen, sondern die Taktische Luftwaffengruppe „Richthofen“ in Wittmund wieder zum Geschwader ausbauen.

Eurofighter vorn 2009

Die Luftwaffe hat sich entschieden, alle Eurofighter in Deutschland zu belassen und die Ausbildung nicht nach Holloman zu verlagern (Foto: Eurofighter/Geoff Lee).  

 

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat diesem Vorschlag der Luftwaffe zugestimmt. Die in Deutschland verbleibenden Eurofighter werden nach Maßgabe der Luftwaffe auf die nun vier Geschwader verteilt.

„Die für den Eurofighter erforderlichen Ausbildungsinhalte können bei einer Stationierung in Deutschland allerdings auch in ähnlich hoher Qualität vermittelt werden“, so die Begründung für die Entscheidung gegen Holloman. Die Konzentration der Eurofighter-Flotte in Deutschland „führt zu einer Bündelung und effizienteren Nutzung der vorhandenen Ressourcen“ heißt es. „Der mögliche Rückgriff auf alle Luftfahrzeuge des Verfügungsbestands stärkt die Durchhaltefähigkeit und Flexibilität des Flottenmanagements“.  Schließlich wird die Luftwaffe nur über 140 Flugzeuge verfügen.

„Die künftige Durchführung der lehrgangsgebundenen fliegerischen Ausbildung für das Waffensystem Eurofighter in Deutschland wird durch die Luftwaffe unter Einbeziehung des Standortes Wittmund zu gegebener Zeit geprüft", so die Luftwaffe heute. Derzeit wird diese Ausbildung beim Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff" in Laage durchgeführt.



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