21.12.2010
FLUG REVUE

Bundeswehr schließt die Hälfte der SAR-Kommandos

Ab 1. Januar 2011 wird die Luftwaffe die Anzahl ihrer SAR-Kommandos deutlich reduzieren. Trotzdem soll es keine „Einschränkungen bei der Erfüllung der Aufgaben im Rahmen des militärischen und zivilen SAR-Dienstes" geben.

UH-1D Luftwaffe SAR

Die Luftwaffe verwendet nach wie vor die Bell UH-1D für den SAR-Dienst (Foto: Luftwaffe/Bicker).  

 

Betroffen von der Schließung sind die SAR-Kommandos Manching/Ingolstadt, Malmsheim, Erfurt, Diepholz und Laage. Die Kommandos Penzing, Nörvenich, Holzdorf (besetzt mit Hubschraubern des Typs Bell UH-1D) sowie die SAR-Kommandos der Marine in Warnemünde und auf Helgoland bleiben weiterhin bestehen.

Die Reduzierung wird laut Luftwaffe möglich, weil moderne satellitengestützte Ortungssysteme heute eine erheblich effizientere Gestaltung der Suche von verunfallten oder vermissten Luftfahrzeugen erlauben.



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