Eurofighter startet nach Indien Eurofighter der Luftwaffe treffen zur Aero India in Bangalore ein

Zur Unterstützung der Eurofighter-Vermarktung beim indischen Fighterwettbewerb verlegten vier Maschinen des JG 73 "Steinhoff" am 4. und 5. Februar zur Yelahanka-Airbase bei Bangalore.

Eurofighter-Start nach Indien

Am 4. Februar 2009 starteten vier Eurofighter der Luftwaffe zur Aero India nach Bangalore (Foto: Luftwaffe/Koch)  

 

Die Eurofighter mit den Kennungungen 30+23, 30+25 und 30+38 landeten um 13.40 Uhr deutscher Zeit in Yelahanka. Vier Flugzeuge waren am Mittwoch in Laage aufgebrochen. Um die rund 8200 Kilometer lange Flugstrecke zu bewältigen, wurden die Eurofighter zum ersten Mal in der deutschen Luftfahrtgeschichte von einem eigenen Tankflugzeug, dem Airbus A310 MRTT, in der Luft betankt. Dies geschah mangels immer noch nichtt vorliegender endgültiger Zulassung im Rahmen der "Einsatzprüfungsphase" des Tankers. Als Zwischenstopp diente die Basis Al Dahfra in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Auf der Aero India, die vom 11. bis 15. Februar dauert, werden Piloten des Herstellers den Eurofighter vorführen, der sich beim MRCA-Wettbewerb (Medium Multi-Role Combat Aircraft) mit der Mikojan MiG-35, der Saab Gripen, der Lockheed Martin F-16, der Boeing F-18E/F und der Dassault Rafale auseinandersetzen muss.

Für die Verlegeoperation sind etwa 70 Soldaten im Einsatz. Bereits vorab wurden sieben Container mit rund 100 Tonnen Material per Antonow An-124-100 ab Leipzig nach Indien gebracht. Zur Ausrüstung gehört auch ein Hydraulikteststand. Kontingentführer ist der Kommodore des Jagdgeschwaders 73, Oberst Andreas Schick.

Laut Luftwaffe wurden die Kosten der Verlegung im Rahmen des jährlichen Flugstundenprogramms des JG 73 eingeplant. Man gewinne mit der Operation "weitreichende Erfahrungen mit den neu etablierten technischen und logistischen Verfahren der beiden Waffensysteme und wertvolle Erkenntnisse für zukünfitge Verlegungen zur Verbesserung der weltweiten Einsatzbefähigung".




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