11.04.2013
FLUG REVUE

Flugbereitschaft feiert 50jähriges Bestehen

Zum 1.April 1963 wurde die Flugbereitschaft eigenständig und erhielt ihren ersten Kommandeur. Das Jubiläum wurde am Donnertag am Standort Köln-Wahn gefeiert.

Aufgestellt wurde die Flugbereitschaft bereits zum 1. April 1957 für die „Durchführung von Reiseflügen für das Verteidigungsministerium und zur Erledigung besonderer Aufträge". Mit der Aufstellung des Lufttransportgeschwaders 62 in Wahn wurde sie in 3./LTG 62 umbenannt und dem Geschwader unterstellt. Als das LTG 62 nach Ahlhorn verlegt, wird erlangt sie dann ihre Selbstständigkeit zurück.

Heute ist der einzigartige Verband mit seinen 14 Flächenflugzeugen weiter in Köln-Wahn stationiert. Die „weiße Flotte“ mit A340-300, A319CJ und Global 5000 übernimmt dabei im Auftrag des Verteidigungsministeriums den „politisch-parlamentarsichen Flugbetrieb", während die A310 MRTT als Truppentransporter, Tanker und für Medevac-Einsätze genutzt werden. Dazu kommen drei AS 532U2 Cougar in Berlin-Tegel.

Gerade die Einführung der neuen VIP-Flugzeuge stellte die Flugbereitschaft in den letzten Jahren vor einige Herausforderungen, um Einschränkungen im Betrieb zu vermeiden. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten kann man mit den modernen Mustern nun sehr hohe Klarstandsraten von über 95 Prozent vorweisen.

Neue Erfahrungen sammelte man mit den Tankern. Einer davon befindet sich derzeit in Dakar im ersten „scharfen“ Einsatz bei der Unterstützung der französischen Mission in Mali. Er fliegt praktisch täglich sechs bis acht Stunden.

Als nächste Veränderung wartet der Umzug der „weißen Flotte“ auf den neuen Flughafen Berlin-Schönefeld, wo in unmittelbarer Nähe des heutigen Terminals neue Wartungs- und Abfertigungsgebäude errichtet werden sollen. Gebaut werden kann aber erst, wenn BER eröffnet ist. Bei der Frage, ob ein Umzug 2017 möglich ist, muss man daher „zu einer Glaskugel greifen," so Oberst Helmut Frietzsche, der der Flugbereitschaft seit September 2011 führt.



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