21.06.2013
FLUG REVUE

JaboG 31 wird 55

Am 20. Juni 1958, wurde auf dem Fliegerhorst Nörvenich das Jagdbombergeschwader 31 mit dem Flugzeugmuster F-84 F aufgestellt. Zur Feier des Jubiläums erhielt ein Eurofighter spezielle Markierungen am Leitwerk.

Das Geschwader war in seiner 55 jährigen Geschichte oftmals Vorreiter, wenn es darum ging, neue Luftfahrzeugmuster oder Waffensysteme innerhalb der Luftwaffe einzuführen. Dazu zählten 1961 die F-104G Starfighter und im April 1983 der Tornado, mit dem das Geschwader über 176000 Stunden erflogen hat.

Seit Dezember 2009 findet der Flugbetrieb mit dem Eurofighter statt. Mit diesem wurden bereits am 13. Juni die 4444 Flugstunde erreicht.

Anlässlich des 55. Geburtstags des Jagdbombergeschwaders 31 „Boelcke“ erhielt der Eurofighter mit dem taktischen Kennzeichen 31+00 auf dem Seitenleitwerk eine Sonderlackierung. In dieser finden sich Elemente aus der Vergangenheit des ältesten Einsatzverbands der Luftwaffe sowie Hinweise, die auch schon einen Ausblick in die Zukunft widerspiegeln.

So sieht man auf der linken Seite des Leitwerks über der Silhouette von Köln, die die Verbundenheit des Verbandes mit dem Rheinland abbildet, die verschiedenen Flugzeugmuster die im Verband beheimatet waren bzw. sind. Auf der rechten Seite findet sich das geflügelte Schwert aus dem Wappen des Jagdbombergeschwader 31 „Boelcke" und das „R" aus dem Wappen des Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ mit dem Schriftzug „Hand in Hand“ vor der gezeichneten Küstenlinie Ostfrieslands. Dies ist in der künftigen Zusammenführung der beiden Geschwader begründet, die offiziell am 1. Oktober diesen Jahres vollzogen wird.



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