09.06.2011
FLUG REVUE

Jagdgeschwader 74 feiert 50. Geburtstag

Zu seinem 50-jährigen Bestehen veranstaltet das Jagdgeschwader 74 heute einen Tag der Offenen Tür. Neben Flugzeugen der Luftwaffe und ausländischer Streitkräfte wird auch die Übung SNAP gezeigt.

Eurofighter JG 74 Sonderanstrich

Zum 50-jährigen Bestehen erhielt ein Eurofighter des Jagdgeschaders 74 eine spezielle Grafik am Heck (Foto: Luftwaffe/Habermeier).  

 

SNAP (Significance of National Air Power) war bereits Bestandteil des Spottertages, zu dem etwa 170 flugzeugbegeisterte Fotografen aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, der Schweiz, Österreich, Slowenien und Italien am Mittwoch nach Neuburg angereist waren. Das Flugprogramm wurde an diesem Tag allerdings durch schlechtes Wetter getrübt.

Die Chronik des Jagdgeschwader 74 (ehemals mit dem Zusatz „Mölders“) begann auf dem im Fliegerhorst Oldenburg. Die dritte Staffel der Waffenschule der Luftwaffe 10 wurde mit dem US-amerikanischen Jagdflugzeug F-86K Sabre ausgerüstet und das Personal für die neuen Aufgaben geschult. Am 1. Oktober 1960 verlegte diese Staffel von Oldenburg nach Leipheim und legten damit den personellen Grundstein zur Aufstellung des neuen Jagdgeschwaders 75.

Nur sieben Monate später erfolgte eine erneute Verlegung des Geschwaders nach Neuburg / Donau. Mit Hinblick auf die der Reduzierung der Jagdgeschwader von sechs auf vier erfolgte gleichzeitig eine Umbenennung in Jagdgeschwader 74, verbunden mit der Indienststellung des Verbandes zum 5. Mai 1961.

Im Augenblick bereitet sich das erste mit dem Eurofighter ausgerüstete Einsatzgeschwader auf seine Beteiligung am Beitrag Deutschlands zur NATO Response Force 2012 vor, ohne dabei die Dauereinsatzaufgaben als Teil der integrierten NATO Luftverteidigung und der Sicherung des deutschen Luftraums außer Acht zu lassen.



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