22.08.2013
FLUG REVUE

Luftwaffe: An-124 bringt zusätzliches Patriot-Radar in die Türkei

Zur „Vermeidung von Ausfällen bei der Überwachung der türkisch-syrischen Grenze“ hat die Luftwaffe ein viertes Patriot-Multifunktionsradar nach Kahramanmaras geschafft.

An-124 Patriot-Radar 2013

Mit einer An-124 brachte die Luftwaffe im August 2013 ein viertes Patriot-Multifunktionsradar in die Türkei (Foto: Luftwaffe).  

 

Nach Angaben der Luftwaffe erschweren „klimatische Bedingungen wie Hitze oder Staub .... den reibungslosen Dauerbetrieb" der Systeme. Es sei daher „unabdingbar einen gewissen Vorrat an Ersatzteilen zu gewährleisten oder auch Ersatzsysteme im Einsatzgebiet vorzuhalten".

Vergangene Woche startete daher vom Flughafen Leipzig/Halle eine Antonow An-124 in Richtung Türkei. Mit dabei waren zwei Luftwaffensoldaten von der Flugabwehrraketengruppe 21 in Sanitz bei Rostock. Oberleutnant Oliver Bachmann und Hauptfeldwebel Heiner Rebschläger begleiteten das Radargerät auf seinem Weg in die Türkei und übergaben die Ausrüstung vor Ort.

„Das zusätzliche System erleichtert der Truppe vor Ort, auf unvorhergesehene Ausfälle, bedingt durch Witterungseinflüsse oder technische Störungen, schnellstens reagieren zu können und somit die vereinbarte Sicherung des Grenzgebietes zu gewährleisten", sagte Oberstleutnant Ingo Scharschmidt. Der Luftwaffenstabsoffizier beim Kommando Einsatzverbände Luftwaffe in Köln-Wahn ist zuständig für den Einsatz der Flugabwehrraketensysteme Patriot.

Rund 300 Soldaten sind in der Türkei bei der Mission Active Fence Turkey (AF TUR) eingesetzt. Kern des deutschen Kontingents sind zwei Patriot-Feuereinheiten der Luftwaffe. Eine Feuereinheit umfasst bis zu acht Startgeräte mit jeweils acht Lenkflugkörpern in der Erstbeladung, einen Feuerleitstand und ein Multifunktionsradar.



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