20.03.2011
FLUG REVUE

Nach UN-Resolution: Flugverbotszone über Libyen wird durchgesetzt

Nach dem Beschluss des UN-Sicherheitsrats vom Donnerstag und weiteren Abstimmungsgesprächen hat die Staatengemeinschaft am Samstag damit begonnen, das Flugverbot über Libyen durchzusetzen, um die dortige Freiheitsbewegung zu unterstützen.

Rafale Libyen

Für die Angriffe auf Libyen setzte Frankeich am 19. März 2011 auch Rafale ein (Foto: EMA).  

 

Ab etwa 13:30 Uhr waren unter anderem Flugzeuge der Armée de l´Air im Einsatz. Sie griffen in der Nähe von Bengasi auch Ziele am Boden an. Laut Verteidigungsministerium in Paris waren an der Aktion acht Rafale, zwei Mirage 2000-5, zwei Mirage 2000D sechs KC-135-Tanker und eine E-3F beteiligt.

Die USA und Großbritannien verschossen zum Auftakt der „Operation Odyssey Dawn“ von Schiffen und U-Booten aus 110 Marschflugkörper des Typs Tomahawk, um Luftabwehrstellungen und Führungsanlagen auszuschalten. Damit wolle man das Gefechtsfeld für die Einsätze der Partner in den kommenden Tagen vorbereiten, hieß es im Pentagon.

Großbritannien setzte auch Tornado GR4 ein, die mit Tankerunterstützung (VC 10) direkt von Marham aus ihre Ziele ansteuerten und diese mit Storm-Shadow-Marschflugkörpern angriffen. Der fast 5000 Kilometer lange Flugweg war die längste RAF-Kampfmission seit dem Falklandkrieg.

Für die Aufklärung über Libyen werden von den USA unter anderem auch unbemannte RQ-4 Global Hawk eingesetzt. Die Royal Air Force verwendete zur Unterstützung ihrer Mission am Samstag auch Sentinel-Radaraufklärer.




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