07.07.2015
FLUG REVUE

Einsatz bei AtalantaP-3C der Marine aus Dschibuti zurück

Nach drei Monaten im Einsatz für die EU NAVFOR Somalia Operation Atalanta kehrte die P-3C nach Nordholz zurück. Ende August wird erneut ein deutsches Seefernaufklärungsflugzeug ans Horn von Afrika verlegen.

P-3C Rückflug Dschibuti 2015

Die P-3C startete Nachts zum Rückflug von Dschibuti nach Nordholz. In Sigonella wurde ein Zwischenstopp eingelegt (Foto: Bundeswehr/Jenny Bartsch).  

 

Die P-3C Orion der Deutschen Einsatzgruppe leistete über 250 Einsatzflugstunden, wobei der Flug eine durchschnittliche Länge von neun Stunden hatte. Die dabei zurückgelegte Strecke beträgt 62120 Seemeilen. Auch die Bodencrew war nicht minder beschäftigt: sie führte im Einsatzzeitraum 175 Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an den Flugzeugen durch.

Die Einsatzgruppe hatte einen Flugzeugtausch im Einsatzgebiet zu bewerkstelligen und übernahm im Juni auch die Aufgaben der Kontingentführung für alle derzeit bei Atalanta eingesetzten deutschen Soldaten.

Das Fehlen des Rufzeichens „Jester“, also der deutschen P-3C Orion, wird nur von kurzer Dauer sein. Ende August wird wieder ein deutsches Seefernaufklärungsflugzeug in Djibouti eintreffen, denn dann ist die Zeit des Monsuns beendet. Dann werden die Wetter- und Seegangsbedingungen es Piraten dann wieder erleichtern, mit ihren Skiffs in See zu stechen. Die Einsatzgruppe nutzt die kurze Zeit zu Hause für Ausbildungsvorhaben und einen kurzen Sommerurlaub mit ihren Familien.

Das Seegebiet, das von Flugzeugen, Helikoptern, Drohnen und Schiffen am Horn von Afrika überwacht wird, ist mit über 3,5 Millionen Quadratkilometern etwa anderthalbmal so groß wie Europa und mit dem Golf von Aden verläuft dort eine der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt.



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