27.11.2012
FLUG REVUE

Rheinmetall übergibt Flugabwehrsystem MANTIS an die Luftwaffe

In einer Zeremonie hat die deutsche Luftwaffe gestern das von Rheinmetall entwickelte Flugabwehrsystem MANTIS am Standort des Flugabwehrraketengeschwaders 1 „Schleswig Holstein" in Husum offiziell übernommen.

Mantis Geschützstellung

Die Luftwaffe hat das MANTIS-Luftabwehrsystem vom Heer übernommen (Foto: Rheinmetall).  

 

Laut Hersteller ist MANTIS ein modernes, leistungsfähiges und hochautomatisiertes Flugabwehrsystem für den Objektschutz, das weltweit die technologische Spitze darstellt. Die Integration in vorhandene Führungs- und Informationssysteme ist umgesetzt und die Weiterentwicklung für zukünftige Anforderungen vorgesehen. Dank seiner programmierbaren 35mm Ahead-Munition zeichnet sich das System auch durch eine ausgesprochen hohe Abwehrfähigkeit auch bei kleinsten Zielen aus, so Rheinmetall

MANTIS basiert auf der bewährten Oerlikon Skyshield-Flugabwehrtechnologie. Es ist darauf ausgelegt, militärische Einrichtungen wie auch kritische zivile Infrastrukturen vor Bedrohungen aus der Luft zu schützen – wie Luftfahrzeuge oder unbemannte Flugsysteme (UAV) im unteren Luftraum. Vor allem ist es auch dazu in der Lage, Angriffe durch Raketen, Artillerie- und Mörsergranaten (RAM) abzuwehren.

Das Waffensystemprojekt MANTIS wurde im august 2010 von der Leitung des Heeres in die Hände der Luftwaffe übertragen. Deshalb wurde zum 1. April 2011 eine neue Flugabwehrgruppe in Husum aufgestellt.

Im nächsten Jahr wird die Flugabwehrraketengruppe 61 an den Standort Panker/Todendorf umziehen, um dort mit ihrem leistungsfähigen Luftverteidigungssystem die Ausbildung und den Betrieb langfristig zu ermöglichen.

Zum MANTIS-Betrieb durch den Flugabwehrraketendienst der Luftwaffe wurden in der Flugabwehrgruppe die Fachexpertisen von rund 120 ehemaligen Heeressoldaten der Heeresflugabwehrtruppe, aber auch von diversen Spezialisten der Luftwaffe zusammengeführt.



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