23.10.2013
FLUG REVUE

Zweiter Unfall nach 15 JahrenSchweizer F/A-18D bei Alpnachstad abgestürzt

Am Mittwoch gegen 14.00 Uhr prallte eine F/A-18D Hornet der Schweizer Luftwaffe am Lopper gegen den Berg. Beide Insassen kamen wahrscheinlich ums Leben.

F-18D Schweiz

Nach dem Absturz einer F/A-18D am 22. Oktober 2013 hat die Schweizer Luftwafe noch 32 Hornet im Bestand (Foto: Schweizer Luftwaffe).  

 

Wie der Kommandant der Luftwaffe, Korpskommandant Aldo Schellenberg und der Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann, am Abend auf einer Pressekonferenz mitteilten waren der F/A 18 Doppelsitzer und eine Einsitzer um 13.35 Uhr in Meiringen zu einer Trainingsmission gestartet. Ihre geplante Mission sah vor, von Meiringen nach Buochs und danach in die Region Brunnen zu fliegen. Dort sollten sie ein Luftpolizeidienst- und anschließend ein Luftkampftraining absolvieren.

Bei einer in der Umgebung von Alpnach eingeleiteten Umkehrkurve ist eine der beiden Maschinen abgestürzt. Die zweite Maschine konnte sicher in Meiringen landen. Der Pilot hatte die Kurve abgebrochen und einen Steigflug eingeleitet. Vermutlich wurden die beiden Militärpiloten von schlechten Sichtverhältnissen überrascht.

Der Flugdatenschreiber der Unglücksmaschine konnte noch nicht gefunden werden. Auch ist nicht klar, ob die Schleudersitze der abgestürzten Maschine betätigt wurden oder nicht. Weitere Erkenntnisse liegen zur Zeit nicht vor, hieß es am Mittwochabend. Eine Untersuchung durch die Militärjustiz wurde eingeleitet. Die Armee hat den Flugdienst mit Jets vorläufig eingestellt.

Der Absturz ist der zweite Verlust einer Hornet der Schweizer Luftwaffe. Am 7. April 1998 war im Wallis ebenfalls ein Doppelsitzer verunglückt. Die Untersuchungen ergaben damals keine technischen Mängel. Höchstwahrscheinlich führte eine räumliche Desorientierung des Piloten zum Absturz.



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