20.04.2012
FLUG REVUE

Übung „Epervier“: Hornets kämpfen gegen Mirages

Auf dem schweizer Militärflugplatz Payerne läuft derzeit die Kampagne „Epervier“ . Das Escadron de Chasse 1/2 aus Luxeuil ist mit sechs Mirage 2000 und einer C-160 Transall zu Gast.

Mirage 2000-5 Payerne

Zwei Mirage 200-5F der EC 1/2 "Cigognes" starten in Payerne zu Luftkampfübungen in der Schweiz (Foto: Schweizer Luftwaffe).  

 

Im Zentrum der Übung steht das gemeinsame Training des Luftkampfs. „Die Aufträge unseres Geschwaders sind der Luftpolizeidienst und die Luftverteidigung. Unsere Mirage 2000-5F sind ausschliesslich auf diese Aufgaben ausgelegt“, erklärt Lieutenant-Colonel Laurent Rosevicz, Kommandant der „Cigognes“.

Rosevicz' Pendant auf Schweizer Seite, Oberstleutnant im Generalstab Jérôme d'Hooghe, Kommandant des in Payerne ansässigen Flieger Geschwader 11, nimmt mit rund 15 Piloten, sechs F/A-18 Hornet und der Profi-Bodencrew des Flugplatzes Payerne an „Epervier“ teil.

„Wir trainieren hier komplexe Szenarien mit bis zu neun Flugzeugen“, erklärt d'Hooghe. So könne beispielsweise die Transall ein Flugzeug darstellen, das von vier Flugzeugen einer Nation geschützt werden muss. Die andere Nation stelle dann ebenfalls mit vier Jets den Angreifer dar.

Die „Cigognes“ aus Luxeuil seien für die F/A-18-Piloten aus Payerne ein idealer Trainingspartner: „Sie sind wie wir auf Luftkampf und Luftpolizeidienst spezialisiert und die Mirage 2000-5F ist auf einem mit der F/A-18 vergleichbaren Technologieniveau.“ Zudem erlaube es der Vertrag mit Frankreich, während „Epervier“ auch über französischem Territorium zu trainieren, was das Spektrum der möglichen Übungen weiter vergrössere.

Bei der Austragung von „Epervier“ wechseln sich Frankreich und die Schweiz ab. Im Jahr 2013 werden die Hornet-Piloten aus Payerne mit ihren Jets nach Frankreich reisen.



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