31.05.2016
FLUG REVUE

ILA 2016Predator B gibt Debüt in Schönefeld

General Atomics Aeronautical Systems wird in Berlin zum ersten Mal das unbemannte Aufklärungsflugzeug Predator B präsentieren. Damit sollen die Verkaufsbemühungen in Deutschland unterstützt werden.

Certifyable Predator B

General Atomics arbeitet an einer Version des Predator B, die NATO-Standards entspricht und somit zulassungsfähig sein soll (Foto: General Atomics Aeronautical Systems).  

 

Obwohl sich die Bundeswehr grundsätzlich für eine Leasing-Lösung mit dem konkurrierenden Modell Heron TP von Israel Aerospace Industries entschieden hat schlägt GA-ASI weiter den Predator B/Guardian Eagle vor, eine zulassungsfähige Variante des in diversen NATO-Luftwaffen genutzten, bewaffnungsfähigen UAV.

In Deutschland arbeitet General Atomics mit der Spezialtechnik Dresden (STD) GmbH zusammen. Von Rohde & Schwarz stammen die Funkgeräte MR6000A für die Kommunikation mit der Flugsicherung.

Die Predator-Flugzeugfamilie hat über 3,8 Millionen Flugstunden angesammelt. Predator B können bis zu 445 km/h schnell fliegen, nehmen eine umfangreiche Nutzlasten (386 kg intern, 1361 kg extern) auf und erreichen Höhen von rund 15240 Metern Höhe erreichen. Die Flugzeit liegt je nach Konfiguration bei rund 40 Stunden.



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