05.09.2012
FLUG REVUE

Verbesserter Predator „Block 1-plus“ in der Flugerprobung

General Atomics Aeronautical Systems testet derzeit diverse Verbesserungen seines unbemannten Aufklärers, die beim MQ-9 Reaper „Block 5“ in die Serie einfließen sollen.

MQ-9 Block 1-plus

Der Predator B "Block 1-plus" von General Atomics Aeronautical Systems fliegt seit 24. Mai 2012 (Foto: General Atomics).  

 

Nach Angaben des Herstellers gehört ein neuer Starter/Generator mit deutlich höherer Leistung zu den Verbesserungen. Damit schaffe man Wachstumspotenzial für den Einbau neuer Systeme. Darüber hinaus erhält das geänderte elektrische System einen Reservegenerator, der alle flugkritischen Geräte bedienen kann.

Die Kommunikationsmöglichkeiten von „Block 5“ werden unter anderem durch den Einbau von zwei ARC-210-Funkgeräten (VHF/UHF) mit Antennen an den Flügelspitzen erweitert. Die Datenraten der Übertragung an Bodenstationen und Flugzeuge werden erhöht.

Ein verstärktes Fahrwerk mit Nachlaufachse wird eine schwerere Bewaffnung oder die Mitführung von zusätzlichem Kraftstoff ermöglichen.

Wie General Atomics erst heute offiziell bekannt gab fliegt die MQ-9 Block 1-plus seit dem 24 Mai vom Testzentrum Gray Butte bei Palmdale in Kalifornien aus. Eine sogenannte „Milestone-C“-Entscheidung über die Serienfertigung wird „in diesem Herbst“ erwartet.

Bisher hat General Atomics über 130 Predator B (USAF-Bezeichnung MQ-9 Reaper) ausgeliefert. Sie fliegen bei der US Air Force, der Royal Air Force und der Aeronautica Military Italiano sowie bei der NASA (Ikhana) und dem US Department of Homeland Security (Guardian).



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