10.12.2012
FLUG REVUE

Am 10. Dezember...

1974 startete auf der Rampe 41 des US-Raumfahrtzentrums Cape Canaveral eine Trägerrakete Titan IIIE Centaur mit der deutsch-amerikanischen Sonnensonde Helios-A an Bord.

Vorausgegangen war dieser Mission eine Regierungsvereinbarung über die Durchführung eines Gemeinschaftsunternehmens der Deutschen Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DFVLR) und der NASA. Beide Agenturen entschieden sich für ein Paar baugleicher Sonden zur Untersuchung des Raumes zwischen Erde und Sonne, und Deutschland sollte dabei die Sonden bauen (70 Prozent Projektanteil), während die NASA den Start organisieren und das Deep Space Network zur Verfügung stellen würden (30 Prozent).

Helios-A kam auf einer elliptischen Bahn bis auf 46,5 Millionen Kilometer an die Sonne heran und arbeitete bis 1986, während die am 15. Januar 1976 gestartete Helios-B bereits im Dezember 1981 die Arbeit einstellte. Das war dennoch weit mehr als die projektierten 18 Monate Lebensdauer. An Bord der rund 370 Kilogramm schweren Raumflugkörper befanden sich jeweils zehn wissenschaftliche Geräte (sieben aus Deutschland und drei aus den USA) zur Erforschung der Partikelstrahlung, des Magnetfeldes und des kosmischen Staubes. Die Gesamtkosten des Programms beliefen sich auf rund 260 Millionen Dollar. Ein Ingenieursmodell der Sonden wird im Deutschen Museum in München gezeigt.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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