08.11.2012
FLUG REVUE

ESA-Forschungsstation im PolarlichtAntarktis-Forschungsstation im Polarlicht

Normalerweise sind auch am Südpol die Winternächte dunkel, doch hin und wieder bieten sie den wenigen Forschern am südlichen Ende der Welt ein farbenprächtiges Schauspiel.

ESA-Forschungsstation im Polarlicht

Polarlicht über der Forschungsstation Concordia. © ESA  

 

Schauplatz des Lichterspiels ist die französisch-italienische Polarstation Dome Concordia, kurz als Dome C oder auch nur als Concordia bezeichnet. Sie liegt auf dem ostantarktischen Hochplateau, in 3200 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und fast 1000 Kilometer vom Wasser entfernt. Vor allem werden hier Tiefenbohrungen ins antarktische Eis vorgenommen, doch die ESA nutzt Concordia partiell auch für ihre eigenen Forschungsprojekte, speziell für die Vorbereitung lang andauernder Tiefraummissionen. In Dunkelheit, Kälte und Einsamkeit lassen sich interessante Daten über Psychologie und Physiologie des Menschen sammeln, wie sie für die Ausbildung von Astronauten benötigt werden.

Das abgebildete Foto wurde während des südpolaren Winters im Juli dieses Jahres aufgenommen. Warum es die ESA allerdings erst jetzt publiziert hat, war bislang nicht zu erfahren.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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