30.05.2011
FLUG REVUE

ATV-4 wird "Albert Einstein" heißen

Nach Johannes Kepler, dem ATV, das sich bereits im All befindet und dem ATV Edoardo Amaldi, das kurz vor seiner Fertigstellung steht, wurde die nächste Einheit aus dieser Produktionsserie von Raumtransportern getauft und erhielt den Namen des berühmten Wissenschaftlers Albert Einstein. Der Start ist für Anfang 2013 geplant.

Mit seiner Relativitätstheorie und der Formel E=mc2 ist Albert Einstein zu einer bedeutenden Ikone der Wissenschaft des 20. Jahrhunderts geworden. Anspruchsvolle Versuche im Weltall haben seine Theorien bestätigt und Sonden werden mit Hilfe seiner Erkenntnisse zu anderen Planeten geschickt. Jetzt fliegt er selbst in die Umlaufbahn, denn die ESA hat beschlossen, das vierte ATV (Automated Transfer Vehicle) nach Albert Einstein zu benennen

Die Benennung der Raumfahrzeuge nach berühmten europäischen Wissenschaftlern und Visionären unterstreicht Europas tiefe Wurzeln in Wissenschaft, Technologie und Kultur. Dass das ATV-4 auf Vorschlag der schweizerischen Delegation nach Albert Einstein benannt wurde, spiegelt diesen Ansatz wider. Einsteins Beitrag zum Fortschritt der Menschheit und insbesondere zur Wissenschaft hat unsere Wahrnehmung des Universums radikal verändert

Nach dem Start des ATVs Johannes Kepler zur Raumstation im vergangenen Februar plant die ESA den Rhythmus von einem ATV-Start pro Jahr einzuhalten. Das nächste ATV, Edoardo Amaldi, ist bereits zusammengesetzt worden und wird zur Zeit in Bremen getestet. Das ATV-3 wird im August zum Europäischen Raumfahrtstartzentrum in Kourou, Französisch Guyana, transportiert. Von dort aus wird es im Februar 2012 zur Raumstation starten.

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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