14.10.2010
FLUG REVUE

Baikonur meldet Montageprobleme

Unter Hochdruck arbeiten gegenwärtig Spezialisten des russischen Raumfahrtkonzerns RSC Energija, um die Kommandokapsel des als nächstes zum Start anstehenden Raumschiffes Sojus-TMA-20 auszuwechseln. Eine Inspektion hatte zuvor nicht näher benannte Mängel ergeben.

Die Mängel wurden festgestellt, als die Sektion nach ihrer Anlieferung per Eisenbahn aus ihrem Transportcontainer geholt wurde. Die russische Staatsbahn ist berüchtigt für ihre ruppige Art der Frachtbehandlung, selbst bei solchen sensiblen Gütern wie einem Raumfahrzeug. Inzwischen brachte ein Transportflugzeug eine neue Landekapsel zum Flughafen Leninsk bei Baikonur, wo sie unverzüglich zum Montagegebäude auf dem Raumfahrtstartgelände transportiert wurde.

Nach Angaben von Energija befinden sich derzeit 30 TMA-Raumschiffe in verschiedenen Bauphasen in den Werkhallen bei Moskau, so dass man relativ unkompliziert die bereits feriggestellte, voll ausgerüstete und getestete Landesektion von Sojus TMA-21 "aus dem Lager" holen konnte.

Nach aktuellen Angaben der russischen Raumfahrtagentur ist der geplante Starttermin Mitte Dezember zur Internationalen Raumstation nicht gefährdet, obwohl die Spezialisten der Montage derzeit im Drei-Schicht-Betrieb arbeiten. Für die pünktliche Fertigstellung wurde eigens zusätzliches Personal aus Moskau eingeflogen.




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