06.10.2008
FLUG REVUE

6.10.2008 - Feuerbacher DLRBerndt Feuerbacher neuer IAF-Präsident

6. Oktober 2008 - Auf ihrem 59. Kongress in Glasgow haben die Mitglieder der "International Astronautical Federation" (IAF) mit überwältigender Mehrheit Professor Dr. Berndt Feuerbacher vom DLR zu ihrem Präsidenten gewählt.

Feuerbacher ist nach Gründungspräsident Eugen Sänger im Jahr 1951 der zweite Deutsche, der dieses Amt übernimmt, erklärte das DLR.   Die Kernaufgaben seiner zukünftigen Arbeit sieht Berndt Feuerbacher in der Integration von aufstrebenden jungen Raumfahrtnationen durch die IAF in die internationale Raumfahrtkooperation. Ein zweiter Fokus seiner Aufgaben liegt in der intensiven Förderung von Nachwuchswissenschaftlern und in der Jugendarbeit. Einen dritten Schwerpunkt bilden fachlich ausgerichtete Kongresse wie beispielsweise die für 2010 in Peking geplante Fachtagung "Global Lunar Exploration Conference".  

Feuerbacher leitete viele Jahre erfolgreich das DLR-Institut für Raumsimulation in Köln (heute: Institut für Materialphysik im Weltraum) und war Gründungsdirektor des DLR-Instituts für Raumfahrtsysteme in Bremen. Seine Wahl in dieses internationale Spitzenamt stärkt auch das Profil der Raumfahrtnation Deutschland: "Ich freue mich über diese Wahl, gibt sie mir doch die Chance, zugleich auch das DLR und die Kompetenz der Raumfahrtforschung in Deutschland auf internationaler Plattform sichtbarer zu machen", sagte Feuerbacher.  

Der deutsche Wissenschaftler übernimmt das Amt von seinem amerikanischen Kollegen James Zimmerman, der nach Ablauf der Regelamtszeit nicht mehr gewählt werden kann. James Zimmerman ist außerdem Geschäftsführer der Raumfahrt-Consulting Firma International Space Services. "Im Rahmen seiner Amtszeit hat Jim Zimmerman in mehr als vier Jahren exzellente Arbeit geleistet und das Ansehen der Föderation enorm gesteigert, die IAF hat ihm viel zu verdanken", unterstrich Feuerbacher.  

Die International Astronautical Federation besteht seit 1951 und ist ein Zusammenschluss von 60 Nationen und mehr als 200 institutionellen Mitgliedern aus der Raumfahrtforschung. Zu den Hauptaufgaben der Organisation zählen die Förderung von Raumfahrt-Kooperationen, der Austausch von Fachwissen auf dem Gebiet der Weltraumforschung sowie die Ausrichtung eines internationalen Kongresses pro Jahr.




  • Hersteller

    Lade...

  • Typ

    Bitte Hersteller auswählen!

FLUG REVUE 12/2016

FLUG REVUE
12/2016
07.11.2016

Abonnements
Digitalabo
E-Paper
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


- Neue Junkers F 13 fliegt
- Dreiteilung airberlin
- Flughafen Lyon
- Erprobung Pilatus PC-24
- Wonsan Air Festival
- Brennstoffzellen im Alltagstest
- Extra Raumfahrt

aerokurier iPad-App