07.09.2012
FLUG REVUE

Curiosity winkt mit dem Arm

Nachdem der Marsrover Curiosity in den letzten Tagen genau 109 Meter weit gerollt ist und seine Fahrtüchtigkeit nachgewiesen hat, begannen nunmehr die Funktionstests aller Geräte des Roboterarms.

Sechs bis zehn Tage sind für diese Tests eingeplant, und am ersten wurde der 2,1 Meter lange Arm ausgefahren und in mehrere Richtungen bewegt und gedreht. Dabei ging es vor allem darum, ob er in der Lage ist, sogenannte "teach points" zu erreichen, die bereits auf der Erde festgelegt worden sind. Einer dieser Punkte ist der Aufnahmetrichter für aufgenommene Bodenproben, die dann im Inneren des Rovers analysiert werden.

Wenn alle Tests erfolgreich absolviert worden sind, fährt Curiosity sein  erstes Ziel an, eine Gesteinsansammlung namens Glenelg. Dort werden mittels des Roboterarms erstmals die wissenschaftlichen Instrumente eingesetzt, darunter der Mars Hand Lens Imager, eine Kamera mit vorgeschalteter Lupe, und das kanadische Alpha Particle X-Ray Spectrometer zur Analyse chemischer Elemente in den Bodenproben. Diese werden gewonnen, indem ein Bohrer einen in einen Felsblock eindringt und das Gesteinsmehl sammelt.

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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