22.10.2012
FLUG REVUE

Die Erde aus dem All: Grönland

Nebenstehende Aufnahme vom Packeis vor der Ostküste Grönlands entstand mit Hilfe des MODIS-Instruments an Bord des NASA-Erdbeobachtungssatelliten Aqua.

Aqua war am 4. Mai 2002 mit sechs verschiedenen Instrumenten an Bord gestartet worden. Die Namensgebung erfolgte mit Hinblick auf die Beobachtung von Wasser in allen Aggregatzuständen, worüber täglich fast 90 Gigabytes an Daten zur Erde gesendet werden. Hinzu kommt die Messung von Werten in den Bereichen Strahlungsflussdichte, Vegetationsbedeckung der Landfläche, Verteilung von Phytoplankton in den Meeren oder gelöste organische Stoffe in den Ozeanen sowie die Temperaturmessung über der gesamten Erdoberfläche.

Aqua ist Bestandteil des sogenannten A-Trains, einer Flotte von Erdbeobachtungssatelliten, die wie Waggons eines Zuges aufgereiht die Erde umkreisen (der Name wurde dem Jazztitel "Take the A-Train" entliehen, in dem es um die Fahrt in der New Yorker U-Bahn-Linie A geht). Bei diesem "Zug" handelt es sich um die Raumflugkörper Aqua, Aura, CloudSat, PARASOL und CALIPSO. Der Start eines sechsten namens OCO schlug im Februar 2009 fehl. Alle fünf Satelliten fliegen auf der gemeinsamen Bahnhöhe von 705 Kilometern bei einer Bahnneigung zum Äquator von 98 Grad und überqueren die Beobachtungsgebiete im Abstand von nur wenigen Minuten.

flugrevue.de/Matthias Gründer



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