13.12.2013
FLUG REVUE

RaumfahrtDie Erde aus dem All: Unser Planet bei Nacht

Die NASA und die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) der USA haben neue Nachtansichten unserer Erde veröffentlicht, die aus zahllosen wolkenfreien Bildern eines Satelliten komponiert worden sind.

Zahlreiche Raumflugkörper umkreisen die Erde und beobachten ihre Oberfläche am Tage. Ein neuer Sensor an Bord des Suomi* National Polar Orbiting Partnership-Satelliten, eines Gemeinschaftsprojekts von NASA und NOAA, erlaubt solche Erkundungen nunmehr auch bei Nacht. Die Visible Infrared Imaging Radiometer Suite (VIIRS) ist derart empfindlich, dass sie sogar die Positionslichter eines einzelnen Schiffes auf dem Ozean erkennen kann. Damit übertrifft sie die bislang gemachten Beobachtungen von Restlichtsensoren auf militärischen Wettersatelliten des DMS-Programms um ein Vielfaches.

Die Beobachtungen bei Nacht sind schon deshalb wichtig, weil sich in der Dunkelheit viele Wolkenformationen bilden, doch auch Klimaphänomene lassen sich so gut verfolgen. So konnte beispielsweise kürzlich der Hurrikan Sandy im Mondschein beobachtet werden, ebenso wie sein Weg, den er über Land nahm - infolge dessen gingen in den betroffenen Gebieten überall die Lichter aus. Die Spur des Schreckens zeigte sich dunkel in einer sie umgebenden Welt voller Lichter.

*Der Flugkörper war nach dem Start im Oktober 2011 nach Verner E. Suomi benannt worden, einem Meterologen an der Universtät von Wisconsin, der in den USA als Vater der Satellitenmeteorologie gilt.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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