03.07.2013
FLUG REVUE

Ein Fenster zur Erde

Obwohl die Aussichts-Cupola an Bord der Internationalen Raumstation ein bevorzugter Platz für die Astronauten ist, von dem aus sie den grandiosen Ausblick auf die Erde genießen, dient sie aber auch der wissenschaftlichen Arbeit. Durch ihre Fenster aus optischem Glas entstehen zahlreiche Aufnahmen im Dienst der Erdbeobachtung.

Der Rundumblick durch die sieben Fenster ermöglicht es den Raumfahrern aber auch, den technischen Zustand ihres himmlischen Hauses zu kontrollieren, und schließlich werden von diesem Kommandoposten aus die Operationen des Roboterarms gesteuert, Außenbordarbeiten überwacht und die Annäherung ankommender Transportraumschiffe überwacht. Die in Italien gebaute Cupola war im Februar 2010 vom Space Shuttle Endeavour zur ISS gebracht worden.

Derzeit absolviert der italienische ESA-Astronaut Luca Parmitano seinen ersten Arbeitseinsatz an Bord der Station, im Rahmen einer bilateralen Vereinbarung zwischen der NASA und der italienischen Raumfahrtagentur ASI. Solche Missionen sind praktisch die Gegenleistung für die in Italien gebauten Baugruppen für die Shuttles und die ISS. Neben der Cupola gehörten auch die Transportmodule des Typs MPLM dazu, welche für den Frachttransport in den Laderäumen der Shuttle-Orbiter verstaut werden konnten. Parmitoni wird während seiner Mission Volare auch die Station für einen Außenbordeinsatz verlassen - und dabei von seinen Kameraden an Bord aus der Cupola beobachtet.

 

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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