15.10.2014
FLUG REVUE

Selbstporträt mit KometESA-Raumsonde Rosetta schickt Selfie zur Erde

Der Comet Infrared and Visible Analyser (CIVA) an Bord des Kometenlanders Philae machte ein Selbstporträt, das einen Teil vom Satellitenbus, eine der beiden Solarzellenflächen und darüber den Kometen „Tschuri“ zeigt.

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Selbstporträt mit Komet – ein geglückter Schnappschuss. © ESA  

 

Zum Zeitpunkt der Aufnahme war der Komet 67P/Tschurjumow-Gerassimenko rund 16 Kilometer entfernt. Derzeit ist Philae noch mit der Muttersonde verbunden, wird aber am 12. November abgekoppelt, um danach auf der Kometenoberfläche zu landen. Die Landestelle liegt dabei auf dem im Bild zu erkennenden hinteren Teil von „Tschuri“. Gut zu sehen sind auch erste Gas- und Staub“ausdünstungen“ des Kometen, der sich zügig der Sonne nähert. Die Aufnahme entstand eigentlich aus der Kombination zweier Einzelbilder, eines mit kurzer und eines mit langer Belichtungszeit, um die Helligkeitsunterschiede besser herauszuarbeiten.

Laut Bodenkontrolle ist dies das letzte Bild von Philae im Verbund mit Rosetta. Das nächste wird ein Rückblick des Landers kurz nach der Abtrennung sein. COVAE, eines von zehn Bordgeräten von Philae, besteht aus insgesamt sieben Mikrokameras sowie einem Mikroskop und Spektrometer, das sowohl im infraroten als auch im sichtbaren Bereich des Lichts arbeitet.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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