14.01.2011
FLUG REVUE

ESOC - ein guter Tag für die europäische Raumfahrt

Am 13. Januar 2011 wurden in Darmstadt die Pläne zur Erweiterung und Modernisierung des ESA-Satellitenkontrollzentrums vorgestellt. Damit rüstet sich die ESA für zukünftige europäische Missionen. Die erste Phase der Modernisierung und Erweiterung von „Europas Tor zum All“ im Umfang von 24 Millionen Euro wird mit Beiträgen der Bundesregierung in Höhe von 9,5 Millionen und des Landes Hessen von zwei Millionen Euro gefördert.

ESOC - ein guter Tag für die europäische Raumfahrt

Designkonzept für ESOC II. © ESA  

 

Prof. Jean-Jacques Dordain, Generaldirektor der ESA, bezeichnete das ESOC als Erfolgsgeschichte; ohne das ESOC sei keine ESA-Aktivität denkbar. Dordain machte deutlich, dass man mit dieser Erweiterung und Modernisierung für künftige Missionen, wie die geplanten ExoMars-Mission, die eine Landung eines Roboters auf der Marsoberfläche vorsieht, bestens gerüstet sei: "Wir haben noch viele Ideen für weitere Missionen – daher ist der Ausbau des Zentrums so notwendig und wichtig.“

Der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Johann Wörner wies auf das verstärkte Raumfahrt-Engagement der Europäischen Union hin und zeigte sich überzeugt, dass ESA Operations weiter eine zentrale Funktion haben werden: „Um ineffiziente Dopplungen zu vermeiden und die vorhandenen Kompetenzen zu nutzen, wird das ESOC, davon bin ich überzeugt, in Zukunft eine noch wichtigere Rolle erhalten.

Mit den Arbeiten am ersten Bauabschnitt der Erweiterung soll in diesem Jahr begonnen werden. Die Fertigstellung ist für 2014 geplant. 

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MG


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