02.10.2012
FLUG REVUE

Galileo-Satelliten sind startbereit

Die beiden nächsten Galileo-Satelliten der IOV-Phase (In-Orbit Validation) sind fertig betankt und auf der Oberstufe der Trägerrakete installiert.

Spezialisten der Pariser Feuerwehr, die traditionell Dienst am europäischen Raumfahrtstartgelände in Französisch-Guayana tun und auch für solche gefährlichen Aufgaben zuständig sind, haben die Tanks für die Bordtriebwerke mit hochgiftigem Hydrazin gefüllt, damit die Satelliten für ihre geplante Lebensdauer von zwölf Jahren  gut gerüstet sind.

Im Gegensatz zu normalen Telekommunikationssatelliten, die einen großen Teil ihres Treibstoffs verbrauchen, um mit eigener Kraft ihre Position im geostationären Orbit zu erreichen, werden die Galileo-Satelliten von der Fregat-Oberstufe des Sojus-Trägers in einem mittleren Orbit ausgesetzt. Aus diesem Grund sind sie klein genug, dass jeweils zwei der Flugkörper mit einer Sojus-Rakete - oder vier mit einer Ariane 5 - transportiert werden können.

Die beiden Galileos, deren Start für den 12. Oktober 2012 geplant ist, werden während des Starts in einem speziellen Dispenser gehalten. Nach dem Abwurf der Nutzlastspitze und nach Erreichen der Flugbahn in 32.222 Kilometern Höhe werden sie dann mittels pyrotechnischer Treibsätze in entgegengesetzte Richtungen ausgestoßen. Danach bilden sie mit den bereits im Oktober 2011 gestarteten ersten beiden Satelliten eine Minimalgruppe, die erstmals Systemtests ermöglichen wird.

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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