09.11.2012
FLUG REVUE

Hurrican Sandy veränderte die Küstenlinie in New Jersey

Nachdem der Wirbelsturm vorbeigezogen ist, hat in den betroffenen Landesteilen der USA das große Aufräumen begonnen. Um sich einen Überblick der angerichteten Schäden zu verschaffen, nutzen die Behörden auch Daten von Flugzeugen und Satelliten.

Von den Auswirkungen des Supersturms sind rund zwei Dutzend US-Bundesstaaten betroffen, darunter New Jersey, New York und Connecticut. Auch wenn Geologen nur ganz selten den Begriff "für immer" verwenden, wenn sie Veränderungen im Landschaftsbild beschreiben, so trifft das doch dieses Mal in zahlreichen Fällen zu.

Die abgebildeten Fotos des Küstenstdtchens Mantoloking in New Jersey wurden aus Beobachtungsflugzeugen der US-Wetterbehörde NOAA gemacht (National Oceanic and Atmospheric Administration), und zwar am 31. Oktober 2012 (oben) und am 18. März 2007 (unten). Die erst 2005 für rund 25 Millionen Dollar erbaute Brücke musste wegen der Beschädigungen geschlossen werden. Um deren wahre Ausmaße zu ermitteln, muss man erst einmal eine Menge Sand und Trümmer von Häusern beiseite räumen. Entlang der Route 35, die auch als Ocean Boulevard bezeichnet wird, wurden ganze Häuserblocks zerstört. Weitere Schäden entstanden durch Brände, die von gebrochenen Gasleitungen ausgingen. Die der Küste vorgelagerte Insel ist jetzt wegen eines Wasserdurchbruchs in zwei Teile gespalten. Wie lange es dauern wird, um hier halbwegs wieder Normalität herzustellen, ist derzeit ebenso wenig abzusehen wie das Ausmaß der Schäden.

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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