29.03.2013
FLUG REVUE

In Rekordzeit zur Raumstation

Am 29. März 2013, 00.43 Uhr Moskauer Zeit (28. März, 21.43 Uhr MEZ) startete auf dem russischen Kosmodrom Baikonur in Kasachstan die insgesamt 1801. Trägerrakete des Typs Sojus und brachte die Raumkapsel Sojus TMA-08M in eine Erdumlaufbahn.

An Bord befanden sich drei neue Mitglieder für die 35. ISS-Stammbestzung: Sojus-Kommandant Pawel Winogradow und Alexander Misurkin, beide Kosmonauten der russischen staatlichen Raumfahrtagentur Roskosmos, sowie NASA-Astronaut Chris Cassidy. Dank neuer Computerprogramme erreichte die Kapsel die Internationale Raumstation in weniger als sechs Stunden und nach vier Erdumkreisungen - früher dauerte solch ein Anflug rund zwei Tage! Das Verfahren war bei den jüngsten Starts automatischer Progress-Frachter bereits erfolgreich getestet worden.

Kurz nach Öffnung der Luken gesellten sich die drei Neuankömmlinge zu ihren Kameraden Chris Hadfield (Kommandant, Kanada) sowie Thomas Marshburn und Roman Romanenko, welche bereits seit dem 21. Dezember 2012 an Bord der Station arbeiten. Die nunmehr komplette 35. Stammbesatzung wird in dieser Zusammensetzung bis Mai in der Umlaufbahn verbleiben. Dann kehren die drei "Alten" an Bord ihres Raumschiffs Sojus TMA-07M zur Erde zurück, während Winogradow das Kommando über die neue Expedition 36 übernimmt. Der Raumfahrt-Veteran verbrachte 1997/1998 schon einmal 197 All-Tage an Bord der Raumstation MIR und 2006 weitere 182 Tage als Mitglied der 13. Stammbesatzung der ISS.

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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