08.01.2013
FLUG REVUE

Kepler entdeckte 461 neue Planeten-Kandidaten

Die Projektleitung für den NASA-Planetensucher Kepler gab Anfang des Jahres bekannt, dass der Satellit 461 neue Planeten-Kandidaten entdeckt hat, welche weit entfernte Sonnen umkreisen.

Die gefundenen Objekte werden derzeit noch als "Kandidaten" bezeichnet, weil die Beobachtungen noch bestätigt werden müssen. Zwei von ihnen sind etwa zweimal so groß wie unsere Erde und umkreisen ihre Sonnen in der habitablen Zone, also dort, wo flüssiges Wasser existieren könnte. Damit wäre auf ihnen Leben möglich. Seit der Veröffentlichung des bislang letzten Kepler-Katalogs im Februar 2012 hat sich die Zahl der gefundenen Planeten um 20 Prozent erhöht; sie liegt jetzt bei 2740 Himmelskörpern, die um 2036 Sterne kreisen. 467 dieser Sonnen haben mehr als einen Planeten. Die Zahl der beobachteten erdähnlichen bzw. "Super-Erden" stieg 21 Prozent.

Kepler misst Lichtschwankungen, die beim Transit eines Planeten vor seiner Sonne entstehen und leitet daraus die Existenz der Körper ab. Drei solcher Messungen müssen gleiche Ergebnisse bringen, damit die Beobachtung bestätigt werden kann. Seit Beginn der Beobachtungen im Jahre 2009 wurden 105 Fels- oder Gaskugeln tatsächlich als Planeten identifiziert. Alle wissenschaftlichen Daten werden beim Space Telescope Science Institute in Baltimore archiviert.

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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