15.11.2012
FLUG REVUE

Keplers "Arbeitsvertrag" ist verlängert worden

Das am 6. März 2009 gestartete Kepler Space Telescope, ein NASA-Satellit, der erdähnliche Planeten im Universum aufspüren soll, hat seine dreieinhalbjährige Primärmission beendet.

Die US-Raumfahrtbehörde gab nun bekannt, dass sie die Mission des Planetenfinders um mindestens weitere vier Jahre verlängern will. Der Satellit hat in der ersten Arbeitsperiode mehr als 2300 Planetenkandidaten gefunden, von denen rund 100 bisher eindeutig als Planeten identifiziert werden konnten. Zwar ist noch keiner der Himmelskörper wie die Erde zu klassifizieren, doch haben viele von ihnen die Größe unseres Planeten und kreisen zudem in der sogenannten habitablen Zone* um ihre Sonnen.

Aufgrund der bisher gesammelten Daten sind Astronomen nunmehr der Meinung, dass Kepler in der jetzt beginnenden Arbeitsphase auf die Suche nach tatsächlich erdähnlichen Planeten gehen kann. Rund ein Drittel aller Sterne im Universum wird von Planeten umkreist, deren Zahl in die Milliarden geht. "Die größten Entdeckungen liegen noch vor uns", freut sich William Borucki, Chefwissenschaftler am Ames Research Center der NASA in Moffet Field, Kalifornien.

*Die habitable Zone beschreibt jenen Bereich, in dem es auf einem ein Zentralgestirn umkreisenden Planeten flüssiges Wasser als Voraussetzung für die Entstehung von Leben gibt.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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