04.08.2013
FLUG REVUE

Kleinstes NASA-Forschungsflugzeug erreicht neue Höhen

Das Mini-UAV DROID 3 (Dryden Remotely Operated Integrated Drone), das kleinste Mitglied der NASA-Forschungsflotte am Flugforschungszentrum auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien, erreichte erstmals eine Höhe von mehr als 300 Metern.

Kleinstes NASA-Forschungsflugzeug erreicht neue Höhen

DROID 3 hebt von der Modellstartbahn auf dem Muroc-Salzsee bei Rosamund ab. © NASA  

 

Das funkferngesteuerte Modellflugzeug, eine Entwicklung des Unternehmens Bruce Tharpe Engineering, hat eine Spannweite von rund drei Metern und dient für Voruntersuchungen eines Projekts, bei dem eines Tages kleine Trägerraketen von einem auf Höhe geschleppten Lastensegler in niedrige Erdumlaufbahnen gestartet werden könnten. Der Plan „Mit dem Segelflugzeug ins All“ stammt von Gerald Budd, einem Luftfahrtingenieur bei Dryden, und wird aus dem Innovationsfonds des Zentrums finanziert.

„Der heutige Flug eröffnet uns neue Aussichten auf eine mögliche Realisierung des Plans“, sagte DROID-Projektleiter Mike Marston begeistert nach dem Flug. Das Flugzeug, eines von insgesamt vier im Bestand der Flotte, flog nicht nur höher als jemals zuvor, sondern zeigte auch, dass es über genügend Kraft verfügt, ein maßstabsgetreues Modell eines Seglers samt Rakete zu schleppen. Sollte es irgendwann möglich sein, einen „echten“ Gleiter von einem großen Passagier- oder Transportflugzeug auf die für einen horizontalen Raketenstart erforderliche Höhe zu bringen, würde das die Kosten für den Raumtransport kleiner Nutzlasten dramatisch verringern.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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