09.10.2009
FLUG REVUE

LRO fotografiert Apollo-14-Reste auf dem Mond

Die NASA-Mondsonde Lunar Reconnaissance Orbiter hat einen Krater auf der Mondoberfläche fotografiert, der einst von der Oberstufe Saturn IVB der Trägerrakete des Raumschiffs Apollo 14 erzeugt worden war.

Einschlagkrater

Der künstlich erzeugte Krater auf der Mondoberfläche. © NASA  

 

Die Raketenendstufe war am 4. Februar 1971 gezielt auf der Mondoberfläche zum Absturz gebracht worden, um ein künstliches Mondbeben zu erzeugen. Seismometer, die von der Besatzung von Apollo 12 auf der Oberfläche des Erdtrabanten installiert worden waren, zeichneten die Daten auf und sendeten sie zur Erde. Die Bebenwellen dauerten rund drei Stunden an. Aus ihnen konnten die Wissenschaftler Rückschlüsse über die innere Struktur des Mondes ziehen. Die Sturzgeschwindigkeit betrug rund 10.500 km/h und die Masse der Stufe etwa 14 Tonnen. Die beim Einschlag freigesetzte Energie entsprach einer Sprengkraft von zirka zehn Tonnen TNT. Der entstandene Krater hat einen Durchmesser von 35 Metern.




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