05.05.2011
FLUG REVUE

Marskrater "Freedom 7"

Das Team der Bodenkontrolle des Marsrovers Opportunity hat anlässlich des 50. Jahrestages des ersten bemannten Raumfluges eines US-Amerikaners einem Krater den inoffiziellen Namen "Freedom 7" gegeben.

Freedom 7 war der Name der Mercury-Raumkapsel von Alan Sheperd, die heute vor 50 Jahren an der Spitze einer Trägerrakete des Typs Mercury-Redstone zu einem ballistischen Flug startete. Den Namen "Freedom" hatte Sheperd selbst gewählt, während die 7 ein Hinweis auf die sieben Astronauten der ersten NASA-Auswahlgruppe war.

Erst in der vergangenen Woche hatten die Flugkontrolleure des Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena, Kalifornien, Bilder einer Gruppe kleinerer und relativ junger Krater empfangen, die auf dem Weg von Opportunity liegen. Die Spezialisten glauben, dass sie von Bruchstücken ein und des selben Einschlagskörpers verursacht worden sind. Spontan gaben sie dem größten dieser Krater seinen Namen, der allerdings erst noch von der Internationalen Astronnomischen Föderation bestätigt werden muss, bevor eer in künftige Landkarten des Roten Planeten eingetragen werden kann.

Opportunity machte die Aufnahmen am 2585. Sol, wie die Wissenschaftler die Marstage bezeichnen. Der Krater "Freedom 7" hat einen Durchmesser von rund 25 Metern.

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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