22.05.2013
FLUG REVUE

NASA-Satellit beobachtete Oklahoma-Tornado

Der NASA-Erdbeobachtungssatellit Aqua hat den Weg der Zerstörung aufgezeichnet, den der Tornado am 20. Mai in Zentral-Oklahoma im Süden der USA nahm. Aqua und der Wettersatellit GOES-13 lieferten vor, während und nach dem verheerenden Wirbelsturm Bilder und Daten an die Experten des Katastrophenschutzes.

NASA-Satellit beobachtete Oklahoma-Tornado

Die Gewitter-Superzelle mit dem Tornado (oben), wie er gerade über das südliche Oklahoma City hinwegzieht. © NASA  

 

Ein Gewittersturm fegte am Montag über das Gebiet hinweg, und um 14.40 Uhr Ortszeit kam die erste Tornadowarnung für das Örtchen Moore, rund 20 Kilometer südlich von Oklahoma City. Um 14.56 erreichte der Rüssel des Tornados die Erde westlich von Newcastle, und dann zog er mit rund 370 km/h Windgeschwindigkeit in Richtung Moore. Damit wurde er vom Nationalen Wetterdienst als ein Wirbelsturm der Klasse F-4 auf der erweiterten Fujita-Skala eingestuft. Nach rund 32 Kilometern löste sich der Tornado um 15.36 Uhr wieder auf und hinterließ ein Feld der Zerstörung - Präsident Obama rief den Notstand aus und setzte die Nationalgarde ein.

Moore war bereits am 3. Mai 1999 von einem starken Tornado zerstört worden, doch der diesjährige war sogar doppelt so groß. Indessen zeigten die Bilder und Daten von GOES-13, die alle 15 Minuten den ektuellen Stand abbildeten, dass die Superzelle auch nach der Auflösung des Tornados bis zum Einbruch der Dunkelheit aktiv blieb.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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