29.04.2014
FLUG REVUE

Distinguished Public Service MedalNASA verleiht Captain James Tiberius Kirk die höchste Auszeichnung

Mehr als 50 Jahre nach der Erforschung ferner Galaxien, Kämpfen mit feindlich gesinnten Außerirdischen und der Rettung der Erde vor Gefahren aller Art gelang dem Schauspieler William Shatner alias Captain Kirk aus Star Trek, was noch kein Mitglied der Sternenflotte zuvor geschafft hat: Er bekam von der NASA die Distinguished Public Service Medal überreicht, die höchste Auszeichnung der Agentur für Zivilpersonen.

Shatner erfuhr die Ehrung in Los Angeles anlässlich der von ihm veranstalteten jährlichen Hollywood Charity Horse Show, bei der er Geld für kranke Kinder sammelt: In der Begründung für die Auszeichnung steht: „Für außergewöhnliche Hochherzigkeit und für die Inspiration von Generationen neuer Forscher, einschließlich vieler Astronauten und Ingenieure, die heute Teil der NASA sind“ – so las es David Waever, stellvertretender NASA-Administrator, aus der Verleihungsurkunde vor.

Shatner gewann als Captain Kirk weltweite Berühmtheit und wurde zu einem Vorbild für ungezählte Fans der Serie, die sich selbst als „Trekkies“ bezeichnen. Dabei spielte er den Commander der USS „Enterprise“ nur drei Jahre lang, und zwar von 1966 bis 1969, doch folgten noch eine Zeichentrickserie, mehrere Videospiele sowie zwischen 1979 und 1994 sieben Spielfilme. Als die NASA in Nachfolge der Apollo-Kapseln die Space Shuttles in Dienst stellte, sollte das erste Exemplar wegen des 200. Jahrestages der US-Verfassung eigentlich den Namen „Constitution“ erhalten, doch Zehntausende von Trekkies bestürmten die NASA so lange, bis der Orbiter den Namen „Enterprise“ bekam. Anlässlich des Roll-outs in Palmdale war auch die Filmcrew der USS-Enterprise als Ehrengäste der NASA anwesend. Shatner war auch Moderator einer Fernsehserie aus Anlass des 30. Jahrestages des Beginns der Shuttle-Missionen, kommentierte im Fernsehen die dramatische Landung des Marsrovers Curiosity und sprach schließlich die morgendlichen Weckrufe bei der Mission STS-133.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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