05.08.2010
FLUG REVUE

Neue Heimat für Schildkrötenbabys

Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind von der Ölkatastrophe an der früheren BP-Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko bedroht. Einigen gab nun die NASA eine neue Heimat.

Neue Heimat für Schildkrötenbabys

Unter der Aufsicht von freiwilligen Helfern streben die frisch geschlüpften Hatchlings dem sauberen Atlantikwasser zu. © NASA  

 

Gerade jetzt müssten normalerweise am Golf von Mexiko die kleinen "Hatchlings" schlüpfen, die später einmal zu Riesenschildkröten heranwachsen sollen, doch die ölverschmutzten Strände geben den Winzlingen keine Chance. Unter dem Patronat der NASA haben nun Tierschützer gemeinsam mit Angestellten des US Fish and Wildlife Service, der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission, der Nationalparkverwaltung, der Wetterbehörde NOAA und von FedEx eine umfangreiche Rettungsaktion für die kleinen Krabbler gestartet. Gemensam gruben sie die Eier an mehr als 700 bedrohten Nestern aus und beförderten sie rasch und vorsichtig an die Atlantikküste. Dort, unter anderem am Playalinda Beach, der zum Merritt-Island-Schutzgebiet auf dem Gelände des Kennedy Space Centers gehört, wurden die frisch geschlüpften Schildkröten in die Freiheit entlassen. Es bleibt abzuwarten, ob daraus entstehende künftige Generationen zur Paarung und Eiablage wieder in den Golf von Mexiko zurückkehren oder den langen Strand des Raumfahrtzentrums als neue Heimat akzeptieren.




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