05.03.2010
FLUG REVUE

NOAA startet GOES-P

Eine Trägerrakete des Typs Delta IV brachte am Nachmittag des 4. März von Cape Canaveral aus den Wettersatelliten GOES-P ins All. Der von Boeing gebaute Satellit entstand im Auftrag der NASA und der US-Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration).

NOAA startet GOES-P

Eine Delta IV brachte vom Startplatz Pad 37 der Cape Canaveral Air Force Station aus den Wettersatelliten auf seine Umlaufbahn. © NASA  

 

GOES-P (Geostationary Operational Environmental Satellite) ist der dritte und letzte der GOES-N-Serie von meteorologischen Satelliten, welche Wetterbedingungen und Stürme auf der Erde beobachten und Vorhersagen oder Warnungen ermöglichen. Zugleich dienen sie als Relaisstationen für den internationalen Such- und Rettungsdienst KOSPAS-SARSAT und beobachten mittels eines speziellen Röntgenmessgeräts die Aktivitäten der Sonne. Nach dem erfolgreichen Aussetzen in der Umlaufbahn erhielt der Satellit die Bezeichnung GOES-15.

Derzeit betreibt die NOAA zwei aktive NOAA-Raumflugkörper (GOES-12 East und GOES-11 West). Die Satelliten mit den Nummern 13 und 14 sind in Waretestellung bereit, um bei Ausfall eines der Aktiven sofort deren Arbeit übernehmen zu können.

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MG


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