17.11.2009
FLUG REVUE

Proba besteht ersten Fitnesstest

Nach ihrer ersten Woche im Orbit zeigt sich die Satellitenplattform Proba-2 in bester Verfassung. Damit ist der Weg frei für die Inbetriebnahme der zahlreichen Nutzlasten, die sich in Form von neuen Technologien an Bord des Minisatelliten befinden, eines der kleinsten, die je von der ESA auf die Reise geschickt wurden.

Proba-2

Klein, aber höchst komplex ist die Forschungsplattform Proba-2. © ESA  

 

Als der ESA-Satellit für die SMOS-Mission (Messung der Bodenfeuchte und des Salzgehalts der Ozeane) am 2. November von einer Rockot-Trägerrakete in den Weltraum geschossen wurde, hatte er einen kleinen Begleiter: Als Huckepacklast war Proba-2 mit dabei. Dieser Minisatellit nimmt weniger als einen Kubikmeter Raum ein und weist nur ein Fünftel der Masse von SMOS auf.

Dennoch ist Proba-2 genauso komplex wie jede Standard-Mission. Hierbei handelt es sich um den zweiten Satelliten der Proba-Reihe (Projekt für Onboard Autonomie), der der europäischen Industrie kostengünstige Möglichkeiten für Tests im All bietet. Der Raumflugkörper hat 17 verschiedene technologische Experimentanordnungen und vier wissenschaftliche Instrumente an Bord. Für sie alle ist eine sorgfältige Inbetriebnahme erforderlich, aber zunächst muss die Stabilität des Raumfahrzeugs gewährleistet sein, das sie beherbergt.

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MG


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