24.11.2012
FLUG REVUE

Raumsonde beobachtet Staubsturm auf dem Mars

Die NASA-Sonde Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) hat Bilder eines riesigen Staubsturms auf dem Roten Planeten zur Erde geschickt.

Auf Bildern des Mars Color Imagers war die Ausdehnung des Phänomens genau zu erkennen, und so konnte das MRO-Team den Kollegen des Marsrovers Opportunity eine Information über den Sturm zukommen lassen. Allerdings war das Marsauto, das über keine eigene Wetterstation verfügt, zu keiner Zeit in Gefahr, von den Staubwolken eingehüllt zu werden. In etwa 1350 Kilometern Entfernung verebbte der Wind.

Der Rover Curiosity indessen verzeichnete mit seinen wissenschaftlichen Instrumenten einige Veränderungen in der Marsatmosphäre. So registrierte etwa die spanische REMS (Rover Environmental Monitoring Station) steigenden Luftdruck und etwas erhöhte Nachttemperaturen. Damit gelang es zum ersten Mal seit der Viking-Mission in den 1970er Jahren, ein planetares Wetterphänomen gleichzeitig aus der Umlaufbahn und am Boden zu studieren.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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