16.11.2009
FLUG REVUE

Rosetta macht Nachtaufnahmen von der Erde

Die OSIRIS-Kamera des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) an Bord der ESA-Raumsonde lieferte spektakuläre Bilder während des Vorbeifluges an der Erde.

Rosetta macht Nachtaufnahmen von der Erde

Der Südpazifik am späten Abend des 12. November. © MPS  

 

Rosetta flog am 12. November 2009 mit rund 50.000 Stundenkilometern an der Erde vorbei, und das nutzten die Wissenschaftler des MPS in Katlenburg-Lindau für einen Systemcheck des von ihnen entwickelten Kamerasystems OSIRIS. Mit Hilfe der Weitwinkel- und der Telekamera gelangen dabei rund 250 brillante Fotografien der Erde, wobei jeweils drei mit unterschiedlichen Filtern aufgenommene Bilder zu einem Farbbild kombiniert wurden. Hinzu kommen noch etwa 80 Aufnahmen vom Mond.

Der Vorbeiflug an der Erde war bereits der dritte dieser Art, und bei jedem dieser Swing-bys holte die Sonde mehr Schwung für ihr eigentliches Ziel, den Kometen Tschurjumow-Gerassimenko. Diesen wird sie 2014 erreichen, zuvor aber - im Juli 2010 - beim Vorbeiflug am Asteroiden Lutetia noch einmal die Bordinstrumente testen.




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